Bents Blog

 

Ein IT Blog mit Themen aus dem Windows Server Umfeld.

Artikel für die Kategorie ”Server 2008”

Auditpol und die Überwachungsrichtlinien ab Windows Server 2008

Bei einem Kunden hatte ich letztens ein etwas eigenwilliges Problem:

Auf einem Server gab es in unregelmäßigen Abständen diverse Fehlererscheinungen (wie z.B. abstürzende Dienste), die sich jedoch recht schnell auf einen Engpass im RAM des Systems zurückverfolgen ließen.
Jeweils kurz vorher tauchte folgender Eintrag im Systemereignisprotokoll auf:

01-Ereignisprotokoll

Der hohe Verbrauch von Java ist (leider) nicht weiter ungewöhnlich, da es sich um einen vCenter-Server handelt während der svchost-Prozess schon eher einem Problem vermuten lässt.

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Windows Image Backup liefert Fehler 2155348249 mit Event-ID 9

Bei einer Sicherung eines zuvor wiederhergestellten Servers, welcher mit Windows Server 2008 R2 betrieben wird, war es nicht mehr möglich eine Datensicherung mit dem internen Windows Image Backup durchzuführen.

Problem

Der ursprünglich konfigurierte Sicherungszeitplan existierte auch nach der Wiederherstellung des betroffenen Systems. Nach dem Öffnen der Windows Server-Sicherung startete ich eine Einmalsicherung auf Basis der konfigurierten Sicherung. Allerdings brach diese Sicherung schnell mit folgendem Fehlerbild ab:

Fehler bei der Windows Server Sicherung

Die vollständige Fehlermeldung lautete:

Die Sicherung konnte nicht abgeschlossen werden. Es ist nicht genügend Speicherplatz für das Erstellen einer Schattenkopie vorhanden.

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Windows Image Backup: Beim Aufzählen der Sicherungssätze ist ein interner Fehler aufgetreten

Seit Windows Server 2008 hat Microsoft das Sicherungsprogramm Windows Image Backup in seine Betriebssysteme integriert. Dieses erlaubt – im Gegensatz zu seinem veralteten Vorgänger ntbackupVSS-basierende Sicherungen des gesamten Systems zur Laufzeit. Dabei glänzt die Funktion der Wiederherstellung, bei der – ohne vorherige Installation eines Betriebssystems – eine zuvor erstellte Sicherung direkt zurückgesichert werden kann.

Gerade für Desaster Recovery Szenarien schätze ich die Möglichkeit, Sicherungen auf Freigaben im Netzwerk erstellen zu können. Im Fehlerfall startet man die betroffene Maschine (egal ob physisch oder virtuell) entweder vom Installationsdatenträger des Betriebssystems oder über die Windows Bereitstellungsdienste. Im Anschluss kann eine bestehende Sicherung wiederhergestellt werden und das System arbeitet in kürzester Zeit wie gehabt.

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Fehler: Microsoft Office OneNote funktioniert nicht mehr, Event-ID 1000, AppCrash

Der hier dokumentierte Fehler hat mich einiges an Nerven, vor allen Dingen aber jede Menge Zeit und Arbeit gekostet. Umso glücklicher ist man selbstverständlich, wenn man endlich die “Nuss geknackt” hat und den Fehler beheben konnte.

Problem

In einer Citrix XenApp 6 Farm mit dem Betriebssystem Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 wurden verschiedene Clientanwendungen – darunter auch Microsoft Office 2007 Enterprise – installiert. Auf einem Remotedesktopserver ließ sich allerdings Microsoft Office OneNote 2007 nicht starten und brach mit der folgenden Fehlermeldung (Protokoll Anwendung, Event-ID: 1000) ab:

Name der fehlerhaften Anwendung: ONENOTE.EXE,
Version: 12.0.6606.1000,
Zeitstempel: 0x4e2f9821
Name des fehlerhaften Moduls: ntdll.dll,
Version: 6.1.7601.18247,
Zeitstempel: 0x521ea8e7
Ausnahmecode: 0xc0000005
Fehleroffset: 0x0002e8f3
ID des fehlerhaften Prozesses: 0x19d0
Startzeit der fehlerhaften Anwendung: 0x01cec67f3a390c86
Pfad der fehlerhaften Anwendung: C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\Office12\ONENOTE.EXE
Pfad des fehlerhaften Moduls: C:\Windows\SysWOW64\ntdll.dll
Berichtskennung: 782395d5-3272-11e3-b9ae-00155d074c42
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Gruppenrichtlinie: Firefox als Standardbrowser und Internet Explorer Meldungen deaktivieren

Erst kürzlich stand ich erneut vor der Aufgabe, bei einem Kunden den Standard-Browser vom Internet Explorer in den Mozilla Firefox abzuändern. Die Einstellung sollte in einer Terminalserver-Umgebung unter Windows Server 2008 R2 erfolgen, automatisch und transparent für die Benutzer.

Sind mehr als nur ein Browser auf einem System installiert, so konkurrieren diese ständig miteinander um die Vorherrschaft des Standard-Browsers. Diese schlechte Eigenschaft lässt sich aber zum Glück mit Hilfe der Gruppenrichtlinien und den Gruppenrichtlinienerweiterungen für Windows Server 2008 R2 relativ einfach und schnell abstellen.

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