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	<title>Bents Blog</title>
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	<description>Ein IT Blog mit Themen aus dem Windows Server Umfeld.</description>
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		<title>Gruppenrichtlinie: Firefox als Standardbrowser und Internet Explorer Meldungen deaktivieren</title>
		<link>http://bent-blog.de/gruppenrichtlinie-firefox-als-standardbrowser-und-internet-explorer-meldungen-deaktivieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 07:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bent Schrader</dc:creator>
				<category><![CDATA[2003]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[R2]]></category>
		<category><![CDATA[Terminalserver]]></category>
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		<category><![CDATA[Firefox]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppenrichtlinie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Explorer]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst kürzlich stand ich erneut vor der Aufgabe, bei einem Kunden den Standard-Browser vom Internet Explorer in den Mozilla Firefox abzuändern. Die Einstellung sollte in einer Terminalserver-Umgebung unter Windows Server 2008 R2 erfolgen, automatisch und transparent für die Benutzer. Sind mehr als nur ein Browser auf einem System installiert, so konkurrieren diese ständig miteinander um die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erst kürzlich stand ich erneut vor der Aufgabe, bei einem Kunden den <span style="color: #003366;">Standard-Browser</span> vom <strong><span style="color: #003366;">Internet Explorer</span></strong> in den <strong><span style="color: #003366;">Mozilla Firefox</span></strong> abzuändern. Die Einstellung sollte in einer <span style="color: #003366;">Terminalserver-Umgebung</span> unter <span style="color: #003366;"><strong>Windows Server 2008 R2</strong> </span>erfolgen, automatisch und transparent für die Benutzer.</p>
<p>Sind mehr als nur ein Browser auf einem System installiert, so konkurrieren diese ständig miteinander um die Vorherrschaft des <span style="color: #003366;">Standard-Browsers</span>. Diese schlechte Eigenschaft lässt sich aber zum Glück mit Hilfe der <strong><span style="color: #003366;">Gruppenrichtlinien</span></strong> und den <span style="color: #003366;">Gruppenrichtlinienerweiterungen</span> für <span style="color: #003366;">Windows Server 2008 R2</span> relativ einfach und schnell abstellen.</p>
<p><span id="more-1646"></span></p>
<h3>Firefox</h3>
<p>Jeder Benutzer wird dem Administrator dankbar sein, wenn er nicht von allen installierten Browsern regelmäßig um ein &#8220;Voting&#8221; für die<span style="color: #003366;"> Einstellung des Standard-Browsers</span> &#8220;gebeten&#8221; wird. Auch beim <span style="color: #003366;">Firefox</span> sollte deshalb diese Nachfrage (egal, ob dieser der Standard-Browser werden soll oder nicht) deaktiviert werden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/firefox-standard.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1655" title="Firefox-Prüfung auf Standard-Browser" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/firefox-standard.png" width="300" height="250" /></a></p>
<p>Leider gibt es für diese Option <span style="color: #003366;"><em>keine</em> einfache zentrale Lösung</span>, weshalb ich hier auf die folgenden zwei Varianten verweisen möchte.</p>
<h4>Variante 1: FrontMotion Firefox CE</h4>
<p>Leider ist der <strong><span style="color: #003366;">Mozilla Firefox</span></strong> von Hause aus nicht über Gruppenrichtlinien konfigurier- und steuerbar. Dazu gehört auch, dass er nicht als <strong><span style="color: #003366;">MSI-Paket</span></strong> automatisch verteilt und installiert werden kann. Diese <em>Schwachstelle</em> wird durch den Software  Hersteller <a href="http://www.frontmotion.com/aboutus.htm" target="_blank">FrontMotion</a> beseitigt. Diese Firma bietet mit dem <strong><span style="color: #003366;">FrontMotion Firefox Community Edition</span></strong> nicht nur sprach-basierte <span style="color: #003366;"><a href="http://www.frontmotion.com/Firefox/download_firefox.htm" target="_blank">MSI-Pakete</a> für die automatische Verteilung</span> des <strong><span style="color: #003366;">Firefox</span></strong> innerhalb von <span style="color: #003366;">Windows Domänen</span>, sondern auch ein <strong><span style="color: #003366;">Firefox Richtlinien Template (ADM und ADMX)</span></strong> für die Verwaltung über eine Gruppenrichtlinie.</p>
<h4>Variante 2: ADMX-Vorlage und VBS-Skript</h4>
<p>Einen anderen Weg verfolgt <strong><span style="color: #003366;">n8felton</span></strong> mit seiner Kombination aus <strong><span style="color: #003366;">ADMX Vorlage</span> und <span style="color: #003366;">auszuführenden VBS-Skript</span></strong>, welches die vorgenommenen Registry-Änderungen auf dem jeweiligen System in <em>Konfigurationsdateien</em> umsetzt. Dadurch wird auch der Einsatz des <span style="color: #003366;">originalen Firefox</span> möglich &#8211; der sich allerdings nicht automatisch aktualisieren lässt. Die jeweils<span style="color: #003366;"> aktuelle Version der Dateien</span> (inkl. deutscher ADML Datei) findet man bei <strong><span style="color: #003366;">GitHub</span></strong> unter <a href="https://github.com/n8felton/Firefox-ADMX">https://github.com/n8felton/Firefox-ADMX</a>.</p>
<h4>Standard-Browser</h4>
<p>Für die Einstellung als <strong><span style="color: #003366;">Standard-Browser</span></strong> müssen in der entsprechenden <span style="color: #003366;">Gruppenrichtlinie</span> im <em>Benutzer-Teil</em> folgende zwei <span style="color: #003366;">Registry-Einträge</span> aktualisiert werden:</p>
<blockquote><p>HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\http\shell\open\command</p>
<p>HKEY_CURRENT_USER\Software\Classes\https\shell\open\command</p></blockquote>
<p>Hier muss jeweils der <strong><span style="color: #003366;">(Standard)</span></strong> Eintrag vom <span style="color: #003366;">Typ <strong>REG_SZ</strong></span> den folgenden Wert erhalten:</p>
<blockquote><p>&#8220;%ProgramFiles(x86)%\Mozilla Firefox\firefox.exe&#8221; -osint -url &#8220;%1&#8243;</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/gpo-registry-firefox.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1650" title="Gruppenrichtlinienerweiterung: Registry-Eintrag für Firefox" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/gpo-registry-firefox-300x230.png" width="300" height="230" /></a></p>
<p>Danach werden alle Links automatisch mit dem Firefox geöffnet.</p>
<h3>Internet Explorer</h3>
<p>Beim dem <span style="color: #003366;">Internet Explorer</span> ist die <span style="color: #003366;">zentrale Konfiguration</span> <em>wesentlich</em> einfacher, da hier bereits die entsprechenden <span style="color: #003366;">Gruppenrichtlinien-Einstellungen</span> &#8220;von Haus aus&#8221; mitgeliefert werden.</p>
<p>Die Meldungen, die der Internet Explorer bei der <span style="color: #003366;">Überprüfung des Standard-Browser</span> liefert, lassen sich so einfach mit der folgenden Einstellung abstellen (<span style="color: #808080;"><em>Benutzerkonfiguration, Administrative Vorlagen, Windows-Komponenten, Internet Explorer: Änderung der &#8220;Überprüfung des Standardbrowsers&#8221; deaktivieren</em></span>):</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/ie-standard.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1651" title="Gruppenrichtlinie: IE Überprüfung des Standardbrowsers" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/ie-standard-300x89.png" width="300" height="89" /></a></p>
<p>Es bietet sich allerdings an, diese Einstellung im Abschnitt <em><span style="color: #808080;">Benutzerkonfiguration, Windows-Einstellungen, Internet Explorer-Wartung, Programme</span></em> aus einer bestehenden Konfiguration zu importieren.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/ie-programme.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1652" title="Gruppenrichtlinie: Internet Explorer Programmeinstellungen" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/ie-programme-300x102.png" width="300" height="102" /></a></p>
<p>Diese Einstellung überschreibt nämlich die obere Gruppenrichtlinie in jedem Fall.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Der Kampf der Browser um die &#8220;Vorherrschaft&#8221; beim Anwender wird &#8211; wie andere Dinge &#8211; auf dem Rücken der IT-Administration ausgetragen. Denn der Benutzer bzw. Anwender gibt vor, welchen Browser er wann, wie oft und wo verwenden möchte. Dabei sollte möglichst alles funktionieren und kein Browser ständig nachfragen, ob er denn nun der gültige Standard-Browser ist. Zur Dokumentation für die zukünftige Wiederverwendung deshalb dieser Artikel.</p>
<p>Für Verbesserungsvorschläge, Kritik oder Fragen bin ich immer offen und freue mich über jederzeit über einen Kommentar.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erste Synchronisation der Windows Server Update Services (WSUS) bricht mit HTTP Fehler ab</title>
		<link>http://bent-blog.de/erste-synchronisation-des-wsus-bricht-mit-http-fehler-ab/</link>
		<comments>http://bent-blog.de/erste-synchronisation-des-wsus-bricht-mit-http-fehler-ab/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 07:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bent Schrader</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[R2]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[WSUS]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Synchronisation]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben ist mir der Fehler nun bereits zum zweiten Mal passiert, ein Grund also einen kurzen Beitrag darüber zu schreiben. Bei dem Aufsetzen eines neuen Update-Servers (für Windows Updates und Sophos Enterprise Console) bei einem unserer Kunden ließ sich der Windows Server Update Service 3.0 SP2 partout nicht zu einer initialen Synchronisation überreden. In einem anderen Beitrag hatte ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eben ist mir der Fehler nun bereits zum <em>zweiten</em> Mal passiert, ein Grund also einen kurzen Beitrag darüber zu schreiben. Bei dem Aufsetzen eines neuen <strong><span style="color: #003366;">Update-Servers</span></strong> (für <span style="color: #003366;">Windows Updates</span> und <span style="color: #003366;">Sophos Enterprise Console</span>) bei einem unserer Kunden ließ sich der <a href="http://technet.microsoft.com/de-de/library/dd939822(v=ws.10).aspx" target="_blank">Windows Server Update Service 3.0 SP2</a> partout nicht zu einer initialen Synchronisation überreden. In einem anderen <a href="http://bent-blog.de/wsus-fehler-bei-der-synchronisierung-fehler-0x80072f8f-bei-windows-update/" target="_blank">Beitrag</a> hatte ich bereits ein <span style="color: #003366;">Synchronisationsproblem des<strong> WSUS</strong></span> erfolgreich lösen können &#8211; dieses hatte allerdings nichts mit dem aktuellen Problem zu tun. Als Hinweis erschien lediglich ein wenig aufklärender <strong><span style="color: #003366;">HTTP Fehler</span></strong>:</p>
<span class="alert">WebException: Fehler bei der Anforderung mit folgender Fehlermeldung: &#8211; Object moved to here. &#8211; bei System.Web.Services.Protocols.SoapHttpClientProtocol.ReadResponse &#8230;</span>
<p><span id="more-1643"></span>Die <span style="color: #003366;">Installation des WSUS Servers</span> hatte ich zuvor auf einem frisch aufgesetzten, virtualisierten <span style="color: #003366;">Windows Server 2008 R2 Standard Edition inkl. SP 1</span> mit Hilfe des <strong><span style="color: #003366;">Servermanagers</span></strong> durchgeführt.</p>
<p>Bei der Ausführung des <strong><span style="color: #003366;">Assistenten</span></strong> für die Konfiguration des WSUS erhielt ich dann den beschriebenen Fehler.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1644" style="border: 1px solid gray;" title="WSUS HTTP Fehler bei der Synchronisation" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/04/wsus-sync-error.png" width="338" height="69" /></p>
<p> Bei meiner Suche im Internet fand ich relativ schnell den <span style="color: #003366;">hilfreichen Hinweis</span> im <a href="http://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/winserverwsus/thread/d2d60b1e-8f0a-4106-9c95-22938ff92978" target="_blank">Technet Forum</a> von <span style="color: #003366;">Microsoft</span>. Nach der Installation des WSUS müssen &#8211; zumindest <em>bei Auftreten des oben beschriebenen Fehlers</em> &#8211; <strong><span style="color: #003366;">die beiden folgenden Updates</span></strong> eingespielt werden:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=29999" target="_blank">Update für Windows Server Update Services 3.0 SP2 (KB2720211)</a></li>
<li><a href="http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=30747" target="_blank">Update für Windows Server Update Services 3.0 SP2 (KB2734608)</a></li>
</ul>
<p>Die zwei aufgeführten Updates sind für <strong><span style="color: #003366;">64 Bit Systeme</span></strong> gedacht &#8211; ggf. muss die <span style="color: #003366;">32 Bit Version</span> auf der Download-Seite ausgewählt werden. Nach der <span style="color: #003366;">Installation und einem Neustart</span> synchronisiert nun der WSUS <strong><span style="color: #008000;">ohne Fehler</span></strong>.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Kleineres Problem &#8211; schnelle und einfache Lösung, wenn selbige dokumentiert wurde. Nach wie vor gilt: Für Verbesserungsvorschläge, Kritik oder Fragen bin ich immer offen und freue mich über jederzeit über einen Kommentar.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kostenfreie NFR-Version des SIOS DataKeeper Cluster Edition für Microsoft MVPs</title>
		<link>http://bent-blog.de/sios-datakeeper-cluster-edition-free-for-microsoft-mvps/</link>
		<comments>http://bent-blog.de/sios-datakeeper-cluster-edition-free-for-microsoft-mvps/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 15:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bent Schrader</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hochverfügbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[Cluster]]></category>
		<category><![CDATA[DataKeeper]]></category>
		<category><![CDATA[MVP]]></category>
		<category><![CDATA[Replikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit berichtete ich über die Software DataKeeper auf meinem Blog. Die vorgestellte Replikationssoftware für Microsoft Windows Server, die als Filtertreiber unterhalb des NTFS-Dateisystems komplette, lokale Volumes Block-weise über das Netzwerk spiegelt, kann nun vom Hersteller SIOS kostenfrei als NFR Version (Not For Resale) bezogen werden. Dabei handelt es sich sogar um die DataKeeper [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit berichtete ich über die <strong><span style="color: #003366;">Software</span></strong> <a title="DataKeeper – Block-basierte Spiegelung von Volumes über das Netzwerk" href="http://bent-blog.de/datakeeper-block-basierte-spiegelung-von-volumes-uber-das-netzwerk/" target="_blank">DataKeeper</a> auf meinem Blog. Die vorgestellte <strong><span style="color: #003366;">Replikationssoftware</span></strong> für <span style="color: #003366;">Microsoft Windows Server</span>, die als <span style="color: #003366;">Filtertreiber</span> unterhalb des <span style="color: #003366;">NTFS-Dateisystems</span> komplette, lokale Volumes <em><span style="color: #003366;">Block-weise</span></em> über das Netzwerk spiegelt, kann nun vom <span style="color: #003366;">Hersteller <a href="http://us.sios.com/">SIOS</a></span> <span style="color: #008000;">kostenfrei </span>als NFR Version<span style="color: #003366;"> (Not For Resale)</span> bezogen werden. Dabei handelt es sich sogar um die <strong><span style="color: #003366;">DataKeeper Cluster Edition</span></strong>, die sich nahtlos in die <strong><span style="color: #003366;">Microsoft Cluster Failover Services</span> </strong>integrieren lässt und so die Notwendigkeit eines <span style="color: #003366;">externen Storage Sub-Systems</span> eliminiert. Dadurch ermöglicht der <strong><span style="color: #003366;">DataKeeper (Cluster Edition)</span></strong> den Betrieb von Software die zwar im <strong><span style="color: #003366;">Microsoft Failover Cluster</span></strong> unterstützt wird, aber bisher nur durch Einsatz eines externem, zentralen Storage betrieben werden konnte. Der <strong><span style="color: #003366;">DataKeeper</span></strong> bietet für die Spiegelung die beiden Replikations-Modi <em><span style="color: #003366;">synchron</span></em> und <em><span style="color: #003366;">asynchron</span></em> an &#8211; speziell mit dem letzten Modus lassen so bequem auch <span style="color: #003366;">WAN-Replikationen</span> einrichten.</p>
<p>Das Angebot von <a href="http://us.sios.com/" target="_blank">SIOS</a> (ehemals SteelEye) richtet sich an <strong><span style="color: #003366;">Microsoft MVPs</span></strong>, die &#8211; nach einer Anfrage über <span style="color: #3366ff;"><strong>datakeeper-mvp@us.sios.com</strong></span> - eine <span style="color: #008000;">kostenfreie NFR-Version</span> erhalten. Der <span style="color: #003366;">originale Artikel</span> ist unter dem <a href="http://clusteringformeremortals.com/2013/03/07/special-offer-for-microsoft-mvps-free-datakeeper/" target="_blank">folgenden Link</a> erreichbar.</p>
<p>Bei Fragen zum <strong><span style="color: #003366;">DataKeeper</span></strong> &#8211; welcher auch über das <a href="http://www.cc-dresden.de" target="_blank">Unternehmen</a> bezogen werden kann, für das ich regulär arbeite &#8211; hinterlasst eine kurzen Kommentar. MVP Anfragen für die NFR-Version richtet bitte direkt an obige E-Mail-Adresse.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Windows Server Update Services (WSUS) auf Windows Server 2012 mit automatischer Bereinigung</title>
		<link>http://bent-blog.de/windows-server-update-services-wsus-auf-windows-server-2012-mit-automatischer-bereinigung/</link>
		<comments>http://bent-blog.de/windows-server-update-services-wsus-auf-windows-server-2012-mit-automatischer-bereinigung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 13:45:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bent Schrader</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[WSUS]]></category>
		<category><![CDATA[Datenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Skript]]></category>
		<category><![CDATA[SUSDB]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist bereits eine ganze Weile her, dass ich meinen Beitrag für die automatische WSUS-Serverbereinigung mit Tasks und Skripten veröffentlicht habe. Inzwischen haben wir unseren eigenen internen Windows Server Update Service (WSUS) von Windows Server 2003 auf einen Windows Server 2012 migriert. Die dafür nötigen Schritte möchte ich an dieser Stelle dokumentieren und dabei ebenfalls auf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist bereits eine ganze Weile her, dass ich meinen Beitrag für die <a title="Automatische WSUS Serverbereinigung mit Tasks und Skripten" href="http://bent-blog.de/automatische-wsus-serverbereinigung-mit-tasks-und-skripten/">automatische WSUS-Serverbereinigung mit Tasks und Skripten</a> veröffentlicht habe. Inzwischen haben wir unseren eigenen internen <strong><span style="color: #003366;">Windows Server Update Service</span></strong> <span style="color: #003366;">(WSUS)</span> von <span style="color: #003366;">Windows Server 2003</span> auf einen <span style="color: #003366;">Windows Server 2012</span> migriert. Die dafür nötigen Schritte möchte ich an dieser Stelle dokumentieren und dabei ebenfalls auf die Änderungen bzw. Anpassungen in meinen <a class="filedownload" href="http://bent-blog.de/download/WSUS-CleanUp.zip" target="_self">WSUS-Cleanup Skripten</a> eingehen.</p>
<p><span id="more-1626"></span>Die Installation unter <strong><span style="color: #003366;">Windows Server 2012</span></strong> bietet zwar einige kleine Unterschiede, kann aber so auch unter <strong><span style="color: #003366;">Windows Server 2008 R2</span></strong> durchgeführt werden &#8211; die <span style="color: #003366;">Version</span> des<strong><span style="color: #003366;"> WSUS</span></strong> ist nämlich nach wie vor <strong><span style="color: #003366;">3.0 Service Pack 2</span></strong>.</p>
<h3>Voraussetzungen</h3>
<p>Neben dem <span style="color: #003366;">Betriebssystem</span> und der Wahl, ob der Server physisch oder als virtuelle Maschine betrieben werden soll, benötigt man <em><span style="color: #003366;">genügend Speicherplatz</span></em> für die Bereitstellung der Windows Updates in der eigenen Umgebung. Dieser Speicherplatz hängt von der</p>
<ol>
<li>Anzahl der verschiedenen Sprachen,</li>
<li>der Anzahl unterschiedlicher eingesetzter Anwendungen und Betriebssystemen (Server und Clients) und</li>
<li>der später definierten Klassifizierungen ab.</li>
</ol>
<p>Der <span style="color: #003366;">WSUS</span> benötigt für die Speicherung der eine<strong> <span style="color: #003366;">Microsoft SQL Server Datenbank</span></strong>. Wer bereits einen SQL Server in seiner eigenen Umgebung betreibt, kann während der Installation des WSUS selbigen als Datenbankserver auswählen &#8211; oder aber die <strong><span style="color: #003366;">Windows Interne Datenbank</span></strong> installieren.</p>
<p>Wer die grafische Verwaltungskonsole <span style="color: #003366;">SQL Management Studio</span> für die interne Datenbank einsetzen möchte, kann bei der Auswahl der zu installierenden Rollen im Server-Manager gleich das <span style="color: #003366;">Feature <strong>.Net Framework 3.5</strong></span> auswählen und mitinstallieren.</p>
<h3>Installation</h3>
<p>Die Installation der <span style="color: #003366;">Windows Server Updates Services (WSUS)</span> geschieht über den <span style="color: #003366;">Server-Manager</span> als Rolle. Dabei wird automatisch die benötigte <span style="color: #003366;">Webserver (IIS)</span> Rolle mitinstalliert. Wer keinen SQL Server einsetzt, sollte die <span style="color: #003366;">WID Database</span> mitinstallieren:</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/server-manager-wsus-rolle.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1630" title="Installation der Rolle WSUS" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/server-manager-wsus-rolle-300x192.png" width="300" height="192" /></a><br />
Während der Installation des WSUS fragt dieser nach dem Ort an dem die <span style="color: #003366;">Windows Updates</span> zukünftig gespeichert werden sollen. Es ist sinnvoll, dafür ein eigenes Volume zu bereitzustellen und die Updates <em>nicht</em> auf dem Systemvolume abzulegen.</p>
<p>Während unter <span style="color: #003366;">Windows Server 2008 R2</span> die Dateien der internen Datenbank <strong><span style="color: #003366;">SUSDB</span></strong> in einem Unterordner neben den Windows Updates liegen (<span style="color: #808080;">UpdateServiceDBFiles</span>), befinden sich die Datendateien bei <span style="color: #003366;">Windows Server 2012</span> unter <span style="color: #808080;">C:\Windows\WID\Data</span>.</p>
<span class="attention">Im Unterschied zu Windows Server 2008 R2 benutzt der WSUS im IIS nicht wie üblich Port 80 sondern bei Windows Server 2012 nun Port 8530 &#8211; wie auch beim Small Business Server.</span>
<p>Die Änderung der Ports ist für die <strong><span style="color: #003366;">Gruppenrichtlinien</span></strong> interessant, über die der <span style="color: #003366;">WSUS</span> innerhalb der Domäne bekannt gemacht wird. So muss eine bestehende Richtlinie <strong><span style="color: #003366;">Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben</span></strong> unter dem Pfad <em><span style="color: #003366;">Computerkonfiguration, Richtlinien, Administrative Vorlagen, Windows-Komponenten, Windows Update </span></em>wie folgt aktualisiert werden:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/gpo-wsus-port.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1631" title="Gruppenrichtlinie: Interner Pfad für WSUS angeben" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/gpo-wsus-port-300x169.png" width="300" height="169" /></a></p>
<p>Danach kommunizieren die Clients erst korrekt mit dem neuen WSUS, die neuen Ports werden automatisch als <span style="color: #003366;">eingehende Regeln</span> in der <span style="color: #003366;">Firewall</span> des Windows Server 2012 hinzugefügt.</p>
<h4>Windows Internal Database</h4>
<p>Bei <strong><span style="color: #003366;">Windows Server 2008 R2</span></strong> befindet sich der Installationsordner unter dem Pfad:</p>
<blockquote><p>C:\Windows\SYSMSI\SSEE\MSSQL.2005\MSSQL\</p></blockquote>
<p>Wie unschwer zu erkennen ist, verbirgt sich eine speziell angepasste <span style="color: #003366;">SQL Server 2005 Express Edition</span> hinter dieser Version. Der <span style="color: #003366;">Dienst-Anzeigename</span> lautet <strong><span style="color: #003366;">Windows Internal Database (MICROSOFT##SSEE) </span></strong>und intern<strong><span style="color: #003366;"> </span><span style="color: #003366;">MSSQL$MICROSOFT##SSEE.</span></strong> Der Servername für die Anmeldung im SQL Management Studio lautet:</p>
<blockquote><p>\\.\pipe\MSSQL$MICROSOFT##SSEE\sql\query</p></blockquote>
<p>Für die grafische Verwaltung empfehle ich das <a href="http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=7593" target="_blank">SQL Management Studio 2008 Express</a>. Zusätzlich benötigt man für die Ausführung der <span style="color: #003366;"><strong>WSUS-Cleanup-Skripte</strong></span> das <span style="color: #003366;">SQL Commandline Utlility</span> <span style="color: #003366;"><strong>SqlCmdLnUtils.msi</strong></span> aus dem <a href="http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=27596" target="_blank">Microsoft SQL Server 2008 SP3 Feature Pack</a>.</p>
<p>Bei <strong><span style="color: #003366;">Windows Server 2012</span></strong> befindet sich der Installationsordner unter dem Pfad:</p>
<blockquote><p>C:\Windows\WID\</p></blockquote>
<p>Hier verbirgt sich hinter der Datenbank ein angepasster <span style="color: #003366;">SQL Server 2012 (Version 110)</span>. Der Dienst-Anzeigename lautet <span style="color: #003366;"><strong>Interne Windows-Datenbank</strong></span> und intern <strong><span style="color: #003366;">MSSQL$MICROSOFT##WID</span></strong>. Der Servername für die Anmeldung im <span style="color: #003366;">SQL Management Studio</span> lautet:</p>
<blockquote><p>np:\\.\pipe\MICROSOFT##WID\tsql\query</p></blockquote>
<p>Für die grafische Verwaltung benötigt man das <strong><span style="color: #003366;">SQL Management Studio</span></strong> für <a href="http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=29062" target="_blank">SQL Server 2012 Express</a>. Weiterhin benötigt man für die Ausführung der <strong><span style="color: #003366;">WSUS-Cleanup-Skripte</span></strong> das <span style="color: #003366;">SQL Commandline Utlility</span> <strong><span style="color: #003366;">SqlCmdLnUtils.msi</span></strong> aus dem <a href="http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=35580" target="_blank">Microsoft SQL Server 2012 SP1 Feature Pack</a>.</p>
<h3>Automatische Bereinigung der Datenbank</h3>
<p>Wie schon in meinem <a title="Automatische WSUS Serverbereinigung mit Tasks und Skripten" href="http://bent-blog.de/automatische-wsus-serverbereinigung-mit-tasks-und-skripten/">früheren Beitrag</a>, kommen wieder meine Skripte aus dem Package <a class="filedownload" href="http://bent-blog.de/download/WSUS-CleanUp.zip" target="_self">WSUS-Cleanup.zip</a> zum Einsatz. Der ZIP-Container enthält die folgenden drei Dateien, die in einen <span style="color: #003366;">beliebigen Ordner</span> auf den Server kopiert werden können &#8211; in meinem Beispiel nach <strong><span style="color: #003366;">D:\WSUS</span></strong>:</p>
<blockquote><p>D:\WSUS\WSUS-Serverbereinigung.cmd<br />
D:\WSUS\WSUS-Serverbereinigung.ps1<br />
D:\WSUS\WsusDBMaintenance.sql</p></blockquote>
<p>Wurde das Paket mit Hilfe des <span style="color: #003366;">Internet-Explorers</span> heruntergeladen, sollte zunächst die <span style="color: #003366;">Powershell-Datei <strong>WSUS-Serverbereinigung.ps1</strong></span> im Bezug auf die vom Internet Explorer hinterlegte Download-Quelle zugelassen werden. Dafür lässt man sich einmalig die <span style="color: #003366;">Eigenschaften der Datei</span> anzeigen und bestätigt im Abschnitt <span style="color: #003366;">Sicherheit</span> mit dem Button <em><span style="color: #003366;">Zulassen</span></em> deren Vertrauenswürdigkeit:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1635" title="Sicherheit des Powershell-Skriptes" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/03/Powershell-Skript-Security.png" width="361" height="127" /></p>
<p>Die Anpassung an die eigene Umgebung erfolgt lediglich im Skript <strong><span style="color: #003366;">WSUS-Serverbereinigung.cmd</span></strong>. Hier müssen die <em><span style="color: #666699;">Zeilen 2 bis 8</span></em> entsprechend geändert werden:</p>
<pre>@echo off
set WSUSPATH=&lt;Pfad zu den Skripten&gt;
set WSUS-SERVER=&lt;Servername&gt;
set PORT-NUMBER=&lt;Portnummer&gt;
REM set DATABASECONNECT=np:\\.\pipe\MSSQL$MICROSOFT##SSEE\sql\query
REM set DATABASECONNECT=np:\\.\pipe\MICROSOFT##WID\tsql\query 
REM set SQLCMD="%ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\90\Tools\Binn\sqlcmd.exe"
...</pre>
<p>In <span style="color: #666699;"><em>Zeile 2</em></span> muss der Pfad zu den restlichen Skripten angegeben werden, in meinem Beispiel in (bitte <em>ohne</em> abschließenden Backslash):</p>
<blockquote><p>set WSUSPATH=D:\WSUS</p></blockquote>
<p>In <span style="color: #666699;"><em>Zeile 3</em></span> muss der Servername eingetragen &#8211; in <em><span style="color: #666699;">Zeile 4</span></em> die richtige Port-Nummer konfiguriert werden &#8211; bei <span style="color: #003366;"><strong>Windows Server 2012</strong> und einem </span><strong><span style="color: #003366;">Small Business Server</span></strong> also in (unter <strong><span style="color: #003366;">Windows Server 2008 R2</span></strong> bitte <span style="color: #0000ff;">Port 80</span> verwenden):</p>
<blockquote><p>set PORT-NUMBER=8530</p></blockquote>
<p>Im Anschluss muss in <em><span style="color: #666699;">Zeile 5 und 6</span></em> nur noch der richtige <span style="color: #003366;">Datenbank-Servername</span> &#8211; abhängig von der Version &#8211; ausgewählt und aktiviert werden. Bis einschließlich <strong><span style="color: #003366;">Windows Server 2008 R2</span></strong> muss die <span style="color: #666699;"><em>Zeile 5</em></span> durch Entfernung der Kommentarfunktion <span style="color: #800000;">REM</span> aktiviert werden &#8211;  für eine <span style="color: #003366;">WID Datenbank</span> unter <strong><span style="color: #003366;">Windows Server 2012</span></strong> muss in <em><span style="color: #666699;">Zeile 6</span></em> der Befehl <span style="color: #800000;">REM</span> entfernt werden.</p>
<p>Die Einstellung des <span style="color: #003366;">SQL Kommandozeilen Tools <strong>sqlcmd.exe</strong></span> in <em><span style="color: #666699;">Zeile 7</span></em> ist gleich von mehreren Komponenten abhängig. Das <span style="color: #003366;">Unterverzeichnis <strong>90</strong></span> ist bei der Nutzung des <strong><span style="color: #003366;">SQL Server 2005 Express Edition</span></strong> gültig, kommt der <span style="color: #003366;"><strong>SQL Server 2012 (Express)</strong></span> zum Einsatz muss an dieser Stelle eine <strong><span style="color: #003366;">110</span></strong> eingetragen werden:</p>
<blockquote><p>set SQLCMD=&#8221;%ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\110\Tools\Binn\sqlcmd.exe&#8221;</p></blockquote>
<p>Außerdem entscheidet noch die Wahl der <span style="color: #003366;">Softwareversion</span> über eine Änderung des Pfades für SQLCMD. Bei einer <span style="color: #003366;">64 Bit Version</span> bleibt der Pfad bestehen, bei einer <span style="color: #003366;">32 Bit Version (x86)</span> muss der Beginn des Pfades <strong><span style="color: #003366;">%ProgramFiles%</span></strong> mit <strong><span style="color: #003366;">%ProgramFiles(x86)%</span></strong> ersetzt werden.</p>
<h4>Ausführung und Verwendung</h4>
<p>Für die Ausführung des <span style="color: #003366;">PowerShell-Skriptes <strong>WSUS-Serverbereinigung.ps1</strong></span> muss &#8211; abhängig von der Konfiguration des Servers &#8211; noch die <span style="color: #003366;">Ausführungsrichtlinie</span> für nicht digital signierte Skripte angepasst werden. Mit dem <span style="color: #003366;">Powershell-Befehl</span></p>
<blockquote><p>Get-ExecutionPolicy -List</p></blockquote>
<p>erhält man zunächst die Liste der gültigen Einstellungen. Für die Ausführung des Skriptes muss in einer <em>administrativen</em> PowerShell-Konsole der Befehl</p>
<blockquote><p>Set-ExecutionPolicy RemoteSigned</p></blockquote>
<p>ausgeführt werden. Dieser bewirkt, dass auch nicht signierte Skripte für die Ausführung erlaubt sind.</p>
<p>Der Start der Bereinigung beginnt mit der Ausführung der Batch-Datei <strong><span style="color: #003366;">WSUS-Serverbereinigung.cmd</span></strong>. Selbige lässt sich für eine unbeaufsichtigte Ausführung einfach als neuen Task innerhalb der <strong><span style="color: #003366;">Aufgabenplanung</span></strong> konfigurieren.</p>
<p>Während der Ausführung des Skriptes werden zunächst (durch den Aufruf des <span style="color: #003366;">Powershell Skriptes WSUS-Serverbereinigung.ps1</span>  in <span style="color: #666699;"><em>Zeile 18</em></span>) die <span style="color: #003366;">WSUS-Dateien</span> bereinigt, im Anschluss wird (in <em><span style="color: #666699;">Zeile 24</span></em>) das <a href="http://gallery.technet.microsoft.com/ScriptCenter/en-us/6f8cde49-5c52-4abd-9820-f1d270ddea61" target="_blank">SQL Skript</a> <span style="color: #003366;">WsusDBMaintenance.sql</span> von <strong><span style="color: #003366;">Microsoft Technet</span></strong> gestartet, welches die <span style="color: #003366;">WSUS-Datenbank</span> reindiziert und reorganisiert. Die darauf folgenden Aktionen (<span style="color: #666699;"><em>Zeile 25</em></span> bis <span style="color: #666699;"><em>27</em></span>) verkleinern zum Schluss die Datenbank sowie die Datenbankdateien.</p>
<h4><span style="color: #800000;">Update vom 13. März 2013</span></h4>
<p>Das <span style="color: #003366;">SQL Skript <strong>WsusDBMaintenance.sql</strong></span> habe ich auf Wunsch einiger Leser meines Blogs (siehe <a href="http://bent-blog.de/automatische-wsus-serverbereinigung-mit-tasks-und-skripten/">ursprünglicher Artikel</a>) angepasst und die folgenden vier Zeilen am Dateiende hinzugefügt:</p>
<pre>--Delete sync history
PRINT 'Delete sync history.' + convert(nvarchar, getdate(), 121)
DELETE FROM tbEventInstance WHERE EventNamespaceID = '2' AND EVENTID IN ('381', '382', '384', '386', '387', '389')
GO</pre>
<p>Der Befehl bewirkt, dass aus der <span style="color: #003366;">WSUS-Datenbank</span> alle alten <strong><span style="color: #003366;">Synchronisierungseinträge</span></strong> entfernt werden. Dadurch war eine Anpassung oder Änderung des <span style="color: #003366;">Aufruf-Skriptes</span> (<span style="color: #003366;">WSUS-Serverbereinigung.cmd</span>) nicht notwendig. Weitere Informationen zum <span style="color: #003366;">Löschen der Synchronisierungseinträge</span> findet man bei <a href="http://www.wsus.de/synchronisierungen-loeschen" target="_blank">wsus.de</a>.</p>
<p>Während jeder Ausführung werden sämtliche Ausgaben im Ordner der Skripte in der Datei <strong><span style="color: #003366;">WSUS-Cleanup.log</span></strong> protokolliert.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wenngleich sich an der Funktionsweise des <span style="color: #003366;">Windows Software Update Service</span> nichts verändert hat, so unterscheidet sich die Installation unter <span style="color: #003366;">Windows Server 2012</span> leicht zum Vorgänger <span style="color: #003366;">Windows Server 2008 R2</span>. Die Portänderungen und der Einsatz einer neuen internen <span style="color: #003366;">Windows Datenbank</span> machte kleinere Anpassungen in meinen eigenen Skripten für die <span style="color: #003366;">automatische Bereinigung der Datenbank</span> notwendig. Wie immer, für Verbesserungsvorschläge, Kritik oder Fragen bin ich immer offen und freue mich über jederzeit über einen Kommentar.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Installationsfehler: Update Rollups für Exchange Server 2010 SP1 liefern Fehler 0&#215;80070643 und Fehlercode 1603</title>
		<link>http://bent-blog.de/installationsfehler-update-rollups-fur-exchange-server-2010-sp1-liefern-fehler-0x80070643-und-fehlercode-1603/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 11:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bent Schrader</dc:creator>
				<category><![CDATA[Exchange]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[WSUS]]></category>
		<category><![CDATA[Exchange 2010 SP1]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Update Rollup]]></category>

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		<description><![CDATA[In den vergangenen Wochen kämpfte ich auf mehreren Kundensystemen mit den letzten Update Rollups für den Microsoft Exchange Server 2010 mit Service Pack 1. Alle Versuche die Rollups &#8211; die über Windows Updates heruntergeladen wurden &#8211; zu installieren, schlugen mit folgender Fehlermeldung fehl: Der angegebene Link empfiehlt lediglich die Aktivierung der Windows Installer-Protokollierung. Leider fand [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Wochen kämpfte ich auf mehreren Kundensystemen mit den letzten <span style="color: #003366;"><strong>Update Rollups</strong> für den <strong>Microsoft Exchange Server 2010</strong> mit Service Pack 1</span>. Alle Versuche die Rollups &#8211; die über Windows Updates heruntergeladen wurden &#8211; zu installieren, schlugen mit folgender Fehlermeldung fehl:</p>
<span class="alert">Produkt: Microsoft Exchange Server &#8211; Update &#8220;Update Rollup 8 for Exchange Server 2010 Service Pack 1 (KB2787763) 14.1.438.0&#8243; konnte nicht installiert werden. Fehlercode 1603. Windows Installer kann Protokolle erstellen, um bei der Problembehandlung betreffend der Installation von Softwarepaketen behilflich zu sein. Verwenden Sie folgenden Link, um Anweisungen zur Aktivierung der Protokollierungsunterstützung zu erhalten: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=23127</span>
<p>Der angegebene Link empfiehlt lediglich die Aktivierung der <span style="color: #003366;">Windows Installer-Protokollierung</span>. Leider fand ich hier keiner weiteren Hinweise. Dieser Fehler trat aber ebenfalls für die folgenden, weiteren Rollups auf:</p>
<ul>
<li><span style="color: #3366ff;">Update Rollup 7-v2 for Exchange Server 2010 Service Pack 1 (KB2756496)</span></li>
<li><span style="color: #3366ff;">Update Rollup 5-v2 for Exchange Server 2010 Service Pack 2 (KB2785908)</span></li>
</ul>
<p><span id="more-1627"></span>Bei meiner Recherche im Internet fand ich leider erst jetzt den entscheidenden Hinweis.</p>
<h3>Ursache und Lösung</h3>
<p>Der Grund für das Fehlschlagen der Installation der Update Rollups ist die<em> Unverträglichkeit</em> des <strong><span style="color: #003366;">Windows Management Framework 3.0 (PowerShell 3.0)</span></strong> mit dem <span style="color: #003366;">Exchange Server <strong>2010</strong></span> (<em>nicht <span style="color: #003366;">2013</span></em>). Microsoft hat dieses Framework als <span style="color: #003366;">Windows Update</span> <a href="http://support.microsoft.com/kb/2506143" target="_blank">KB2506143</a> bzw. <a href="http://support.microsoft.com/kb/2506146" target="_blank">KB2506146</a> verteilt, um Systeme mit <span style="color: #003366;">Windows Server 2008 R2</span> auf dem dieses Update installiert wurde, nun ebenfalls mit dem <strong><span style="color: #003366;">Server-Manager </span></strong>unter<strong><span style="color: #003366;"> Windows Server 2012</span></strong> verwalten zu können.</p>
<p>Leider prüfen die Installations-Routinen der <span style="color: #003366;">Update Rollups für Exchange Server 2010</span> <span style="color: #800000;"><em>nicht</em></span> das Vorhandensein des <span style="color: #003366;">Management Framework 3.0</span> und warnen evtl. davor &#8211; die Installation bricht einfach mit der folgenden Fehlermeldung ab (<strong><span style="color: #003366;">Event-ID 20, WindowsUpdateClient</span></strong>):</p>
<span class="alert">Installationsfehler: Die Installation des folgenden Updates ist mit Fehler 0&#215;80070643 fehlgeschlagen: Update rollup 8 für Exchange Server 2010 Service Pack 1 (KB2787763)</span>
<p>Letztlich fand ich die Erklärung und Lösung auf dem <a href="http://blogs.technet.com/b/exchange/archive/2012/12/14/windows-management-framework-3-0-on-exchange-2007-and-exchange-2010.aspx" target="_blank">Exchange Team Blog</a>. Nach der <span style="color: #008000;"><strong>Deinstallation des Windows Management Framework 3.0</strong></span> lassen sich alle<span style="color: #003366;"> Update Rollups für den Exchange Server 2010</span> ohne Probleme installieren.</p>
<p>Dies gilt allgemein für <strong><span style="color: #003366;">Windows Server 2008 R2</span></strong> und neben dem <strong><span style="color: #003366;">Exchange Server 2010</span></strong> ebenfalls für den <strong><span style="color: #003366;">Exchange Server 2007</span></strong>.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wie unschwer zu erkennen, habe ich die Ursache leider erst sehr spät erkannt &#8211; ich hatte die <span style="color: #003366;">Update Rollups</span> seit <span style="color: #003366;">Dezember 2012</span> einfach ausgelassen. Warum die Installer von Microsoft die oben beschriebene Konstellation nicht abprüfen und so ggf. Warnungen oder Hinweise geben zu können, ist mir schleierhaft. Wie bei allen meinen Beiträgen gilt: Bei Tipps, Vorschlägen sowie Fragen oder Kritiken hinterlasst bitte einen Kommentar.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Update: Sicheres W-LAN mit IEEE 802.1X und RADIUS mit Windows Server 2012</title>
		<link>http://bent-blog.de/update-sicheres-w-lan-mit-ieee-802-1x-und-radius-mit-windows-server-2012/</link>
		<comments>http://bent-blog.de/update-sicheres-w-lan-mit-ieee-802-1x-und-radius-mit-windows-server-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 08:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bent Schrader</dc:creator>
				<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[EAP-MSCHAPv2]]></category>
		<category><![CDATA[NPS]]></category>
		<category><![CDATA[PEAP]]></category>
		<category><![CDATA[W-LAN]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bent-blog.de/?p=1602</guid>
		<description><![CDATA[Fast auf den Tag genau vor 2 Jahren veröffentlichte ich meinen Beitrag zu einem sicheren W-LAN-Betrieb unter Nutzung von IEEE 802.1X und RADIUS. Damals erläuterte ich die Einrichtung und Funktionsweise noch mit Hilfe eines IAS (Internet Authentication Server) unter Windows Server 2003. Inzwischen wurde unser Server migriert: Ein neuer Windows Server 2012 mit dem Network [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Fast auf den Tag genau vor 2 Jahren veröffentlichte ich meinen Beitrag zu einem sicheren <a title="W-LAN mit IEEE 802.1X und RADIUS in einer Windows Server-Umgebung sicher umsetzen" href="http://bent-blog.de/w-lan-mit-ieee-802-1x-und-radius-in-einer-windows-server-umgebung-sicher-umsetzen/">W-LAN-Betrieb unter Nutzung von IEEE 802.1X und RADIUS</a>. Damals erläuterte ich die Einrichtung und Funktionsweise noch mit Hilfe eines<span style="color: #003366;"> IAS</span><span style="color: #003366;"> (Internet Authentication Server)</span> unter <span style="color: #003366;">Windows Server 2003</span>.</p>
<p>Inzwischen wurde unser Server migriert: Ein neuer <strong><span style="color: #003366;">Windows Server 2012</span> </strong>mit dem <strong><span style="color: #003366;">Network Policy Server </span></strong><span style="color: #003366;">(NPS, dt. Netzwerkrichtlinienserver)</span> hat nun die Aufgabe der <span style="color: #003366;">Authentifizierung unserer W-LAN-Clients</span> übernommen. Da sich an der Technologie des <span style="color: #003366;"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Protected_Extensible_Authentication_Protocol" target="_blank"><strong>Protected Extensible Authentication Protocol</strong></a> <strong>(PEAP)</strong> mit <strong>EAP-MSCHAPv2</strong> </span>nichts geändert hat, beziehe ich mich deshalb auf meinen <a title="W-LAN mit IEEE 802.1X und RADIUS in einer Windows Server-Umgebung sicher umsetzen" href="http://bent-blog.de/w-lan-mit-ieee-802-1x-und-radius-in-einer-windows-server-umgebung-sicher-umsetzen/">vorangegangenen Artikel</a> und möchte hier nur die <em><span style="color: #003366;">Neuerungen und Änderungen</span></em> im Bezug auf den <strong><span style="color: #003366;">NPS</span></strong> unter <strong><span style="color: #003366;">Windows Server 2012</span></strong> skizzieren.</p>
<p><span id="more-1602"></span>Ich empfehle daher Lesern mit geringen Vorkenntnissen zuerst den <a title="W-LAN mit IEEE 802.1X und RADIUS in einer Windows Server-Umgebung sicher umsetzen" href="http://bent-blog.de/w-lan-mit-ieee-802-1x-und-radius-in-einer-windows-server-umgebung-sicher-umsetzen/">älteren Beitrag</a> zu studieren, um im Anschluss hier fortzufahren.</p>
<h3><span style="font-size: 1.17em;">Voraussetzungen</span></h3>
<h4>Hardware</h4>
<p>Für eine Verbindung über<span style="color: #003366;"> Funk (Wireless-LAN)</span> wird nach wie vor ein <span style="color: #003366;">Zugangspunkt (Access Point)</span> benötigt. Dieser muss den <span style="color: #003366;">Sicherheitsmodus <strong>WPA2-Enterprise</strong></span> beherrschen. Der Access Point wird über das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RADIUS" target="_blank">RADIUS-Protokoll</a> später mit unserem <span style="color: #003366;">Authentifizierungsserver</span> kommunizieren. Ob dieser neue Authentifizierungsserver im Windows 2012-Gewand rein physisch oder als virtuelle Maschine betrieben werden soll, liegt im Ermessen des Administrators.</p>
<h4>Windows Server Softwarekomponenten</h4>
<p>Wie bisher wird für die Umsetzung des Themas eine Grundkonfiguration an Windows-Komponenten benötigt:</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 13px;">eine Domäne mit mindestens <span style="color: #003366;">Windows Server 2003, Standard Edition</span></span></li>
<li>eine eingerichtete <span style="color: #003366;">Microsoft Stammzertifizierungsstelle</span> (Root Certificate Authority)</li>
<li>einen Microsoft <span style="color: #003366;">DHCP Server</span></li>
<li>einen Microsoft <span style="color: #003366;">Network Policy Server (NPS)</span>, der RADIUS bzw. <span style="color: #003366;">Netzwerkrichtlinienserver</span></li>
</ul>
<p>Die letztere Komponente wurde in unserem Beispiel auf einem neuen <strong><span style="color: #003366;">Windows Server 2012</span></strong> als <span style="color: #003366;">Rolle</span> installiert:</p>
<p style="text-align: center;"><a class="fancybox" href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/w2012-nps-rolle.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1603" title="Serverrolle NPS auf Windows Server 2012" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/w2012-nps-rolle-300x193.png" width="300" height="193" /></a></p>
<p>Die <span style="color: #003366;">Rolleninstallation</span> ist mit der unter <span style="color: #003366;">Windows Server 2008 R2</span> vergleichbar und funktioniert dort gleichermaßen.</p>
<h3>Einrichtung</h3>
<h4>Access Point</h4>
<p>Bei der Einrichtung des Zugangspunktes für die W-LAN-Clients mit via <strong><span style="color: #003366;">PEAP-gesicherter Authentifizierung</span></strong> sind die folgenden Einstellungen wichtig:</p>
<ul>
<li><span style="color: #003366;">Sicherheitsmodus:</span> hier ist <span style="color: #003366;"><strong>WPA2-Enterprise</strong></span> auszuwählen (auch <span style="color: #003366;">WPA2-802.1X</span> oder <span style="color: #003366;">WPA2-1X</span> genannt)</li>
<li><span style="color: #003366;">RADIUS Server:</span> IP Adresse oder DNS-Name des <span style="color: #003366;">Netzwerkrichtlinienservers (NPS)</span></li>
<li><span style="color: #003366;">RADIUS Server Port:</span> im Standard <span style="color: #003366;">1812</span>, bei Änderung auch im NPS einzustellen</li>
<li><span style="color: #003366;">Verschlüsselung:</span> sollte bei <span style="color: #003366;">WPA2</span> automatisch auf <span style="color: #003366;">AES</span> eingestellt sein</li>
<li><span style="color: #003366;">Shared Secret:</span> Passwort für die verschlüsselte Kommunikation zwischen <span style="color: #003366;">Access Point</span> und <span style="color: #003366;">NPS</span></li>
</ul>
<p>Auf die Länge und die verwendeten Zeichen eines als hinreichend sicher geltenden Passworts gehe ich bewusst nicht ein &#8211; Administratoren, die sich des beschriebenen Themas annehmen, sollten hier ausreichend sensibilisiert sein.</p>
<h4>Zertifikat durch eine interne Zertifizierungsstelle</h4>
<p>Nach wie vor benötigt der <span style="color: #003366;">Netzwerkrichtlinienserver (NPS)</span> bei dem verwendeten Verfahren <strong><span style="color: #003366;">PEAP mit EAP-MSCHAPv2</span></strong> für die <span style="color: #003366;">verschlüsselte Verbindung</span> zwischen Server und W-LAN-Client ein <strong><span style="color: #003366;">Computerzertifikat</span></strong> (Zweck: <span style="color: #003366;">Serverauthentifizierung</span>).</p>
<p>Die Prüfung des Zertifikates erfolgt nach wie vor über die Konsole <strong><span style="color: #003366;">Zertifikate (Lokaler Computer)</span></strong>:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/certificate-nps.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1604" title="Zertifikat des Netzwerkrichtlinienservers" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/certificate-nps-300x78.png" width="300" height="78" /></a></p>
<p>Die Verwendung des Zertifikates wird später für die <span style="color: #003366;">Eigenschaften des geschützten EAP</span> im Abschnitt der <span style="color: #003366;">Netzwerkrichtlinie</span> erläutert.</p>
<h4>Netzwerkrichtlinienserver (NPS) &#8211; RADIUS Server</h4>
<p>Der <span style="color: #003366;">Windows Server 2012</span> auf dem die Rolle des <span style="color: #003366;">Netzwerkrichtlinienserver (NPS)</span> installiert werden soll, muss zuvor bereits <span style="color: #003366;">Mitglied einer Domäne</span> sein. Nach der Rolleninstallation kann die <span style="color: #003366;">Verwaltungskonsole des NPS</span> über den <span style="color: #003366;">Server-Manger</span> im Menüpunkt <em><span style="color: #003366;">Tools</span></em> aufgerufen werden:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/server-manager-nps.png"><img class="size-medium wp-image-1605 aligncenter" title="Aufruf des Netzwerkrichtlinienservers" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/server-manager-nps-300x187.png" width="300" height="187" /></a></p>
<p>Im Anschluss öffnet sich die <span style="color: #003366;">Verwaltungskonsole,</span> über die zunächst der neue <span style="color: #003366;">Netzwerkrichtlinienserver</span> <span style="color: #003366;">(NPS)</span> im <span style="color: #003366;">Active Directory registriert</span> werden kann (<span style="color: #808080;"><em>Rechtsklick auf NPS (lokal)</em></span>):</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/NPS-Console-AD.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1606" title="NPS im Active Directory registrieren" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/NPS-Console-AD-300x212.png" width="300" height="212" /></a></p>
<p>Wurde der NPS in einer Gesamtstruktur mit mehreren Domänen installiert und soll auch Benutzer anderer (Sub-)Domänen authentifizieren, so muss der NPS für diese Domänen ebenfalls registriert werden. Dies geschieht auf Kommandozeilenebene auf dem NPS mit Hilfe des Befehls <em><span style="color: #003366;">netsh</span></em>:</p>
<blockquote><p>netsh ras add registeredserver Subdomäne-FQDN NPS-Servername</p></blockquote>
<p>In den Eigenschaften des NPS (<span style="color: #808080;"><em>Rechtsklick auf NPS (lokal)</em></span>) lassen sich die Ports für die Authentifizierung und Kontoführung einstellen. Dies ist im Standard der <span style="color: #003366;">RADIUS Port</span> <span style="color: #003366;">1812</span> für die <span style="color: #003366;">Authentifizierung</span> und <span style="color: #003366;">1813</span> für die <span style="color: #003366;">Kontoführung</span>:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-ports.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1607" title="RADIUS Ports des NPS" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-ports-300x300.png" width="300" height="300" /></a></p>
<p> <span class="attention">Ändert man die RADIUS Ports des Netzwerkrichtlinienservers, müssen diese von Hand auch in der Firewall des Servers als Ausnahmen definiert werden.</span></p>
<p>Sollen neben Fehlern auch <span style="color: #003366;">abgelehnte und erfolgreiche Authentifizierungen</span> im Ereignisprotokoll des NPS gespeichert werden, kann das auf der Registerkarte <em><span style="color: #003366;">Allgemein</span></em> eingestellt werden.</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-protocol.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1608" title="Erweiterte Protokollierung des NPS" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-protocol-300x187.png" width="300" height="187" /></a></p>
<p>Im Vergleich zum <span style="color: #003366;">IAS</span> unter <span style="color: #003366;">Windows Server 2003</span> werden die abgelehnten oder erfolgreichen Authentifizierungsversuche der Clients nicht mehr im <span style="color: #003366;">System-Ereignisprotokoll</span> sondern im <span style="color: #003366;">Sicherheits-Protokoll</span> gespeichert.</p>
<p>Im ersten Schritt der Konfiguration des NPS wird der <span style="color: #003366;">Access Point</span> (oder ggf. mehrere) als neuer <strong><span style="color: #003366;">RADIUS Client</span></strong> hinzugefügt:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-radius-client.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1609" title="RADIUS Client im NPS" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-radius-client-300x237.png" width="300" height="237" /></a></p>
<p>Damit ist bereits die Kommunikation zwischen <span style="color: #003366;">Access Point</span> und <span style="color: #003366;">NPS</span> über <span style="color: #003366;">RADIUS</span> (AES-verschlüsselt über Shared Secret) sichergestellt. Im Anschluss kann nun die neue <strong><span style="color: #003366;">Verbindungsanforderungsrichtlinie</span></strong> erstellt werden. Dabei sind die <em><span style="color: #003366;">Bedingungen</span></em> für die <span style="color: #003366;">Definition der Anforderungen</span> verantwortlich:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-verbindungsrichtlinie1.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1611" title="Verbindungsanforderungsrichtlinie des NPS" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-verbindungsrichtlinie1-300x155.png" width="300" height="155" /></a></p>
<p>Über die Bedingungen wird <em>eingeschränkt</em>, ob, auf Grund der vom RADIUS Client <span style="color: #003366;">übergebenen Eigenschaften</span> der Client-Anfrage, der Benutzer auch authentifiziert wird. Es lassen sich hier noch &#8211; abhängig von den Anforderungen im eigenen Unternehmen &#8211; sehr viele weitere Bedingungen setzen. Außerdem kann und sollte der <span style="color: #003366;">Authentifizierungsanbieter</span> eingestellt werden (<span style="color: #003366;"><em>Lokaler Computer</em></span>):</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-verbindungsrichtlinie2.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1612" title="Authentifizierung der Verbindungsanforderung auf dem NPS" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-verbindungsrichtlinie2-300x134.png" width="300" height="134" /></a></p>
<p>Dadurch wird der <span style="color: #003366;">NPS</span> angewiesen, die Benutzer <span style="color: #003366;">lokal (in der Domäne)</span> zu authentifizieren. Alternativ könnten Anfragen auch an dritte Systeme oder wiederum andere RADIUS Server weitergeleitet werden.</p>
<p>Im Anschluss kann nun eine neue <strong><span style="color: #003366;">Netzwerkrichtlinie</span> </strong>für den <span style="color: #003366;">NPS</span> erstellt werden:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-netzwerkrichtlinie1.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1613" title="Netzwerkrichtlinie im NPS" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-netzwerkrichtlinie1-300x206.png" width="300" height="206" /></a></p>
<p>Die Option <em><span style="color: #003366;">Benutzerkonto-Eigenschaften ignorieren</span></em> gibt an, ob der NPS Rücksicht auf die Einwähl-Einstellungen des Benutzers im <span style="color: #003366;">Active Directory</span> nehmen soll oder nicht. In der Registerkarte <em><span style="color: #003366;">Bedingungen</span></em> lassen sich nun Einschränkungen für die <span style="color: #003366;">Autorisierung einer Verbindungsanforderung</span> treffen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-netzwerkrichtlinie2.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1614" title="Netzwerkrichtlinie im NPS: Bedingungen" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-netzwerkrichtlinie2-300x234.png" width="300" height="234" /></a></p>
<p>Im obigen Beispiel wurden die <span style="color: #003366;">Tages- und Uhrzeiteinschränkungen</span> sowie die<span style="color: #003366;"> Mitgliedschaft einer Domänengruppe</span> des für die Authentifizierung verwendeten Benutzerkontos konfiguriert. Unter der Registerkarte <em><span style="color: #003366;">Einschränkungen</span></em> wird nun als <span style="color: #003366;">EAP Variante</span> <strong><span style="color: #003366;">Geschütztes EAP (PEAP)</span></strong> eingestellt:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-netzwerkrichtlinie3-e1360857864241.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1616" title="Netzwerkrichtlinie im NPS: Authentifizierungsmethode" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-netzwerkrichtlinie3-e1360857864241-300x247.png" width="300" height="247" /></a></p>
<p>In den <span style="color: #003366;">Eigenschaften des PEAP</span> wird das von der internen Zertifizierungsstelle ausgestellte<span style="color: #003366;"> Zertifikat</span> für die <span style="color: #003366;">Serverauthentifizierung</span> ausgewählt und als EAP-Typ das <strong><span style="color: #003366;">Gesicherte Kennwort (EAP-MSCHAPv2)</span></strong> eingestellt.</p>
<p>Zu guter Letzt müssen noch einige <em><span style="color: #003366;">Einstellungen</span></em> für den authentifizierenden Client getroffen werden. Dies betrifft zum Einen die <strong><span style="color: #003366;">Verschlüsselung</span></strong>:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-netzwerkrichtlinie4.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1617" title="Netzwerkrichtlinie im NPS: Verschlüsselung" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-netzwerkrichtlinie4-300x204.png" width="300" height="204" /></a></p>
<p>Außerdem muss noch definiert werden, wie der Client eine <span style="color: #003366;">gültige IP Adresse</span> im Netzwerk erhält (in meinem Beispiel über einen DHCP Server im gleichen Netzwerk):</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-netzwerkrichtlinie5.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1618" title="Netzwerkrichtlinie im NPS: IP-Einstellungen" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-netzwerkrichtlinie5-300x171.png" width="300" height="171" /></a></p>
<p>Als Besonderheit des <span style="color: #003366;">NPS</span> beherrscht dieser seit <span style="color: #003366;">Windows Server 2008 R2</span> die Funktion <strong><span style="color: #003366;">Network Access Protection (NAP)</span></strong>. Diese Funktion dient dazu, einen erfolgreich authentifizierten Client vor dem Zugriff auf das Produktiv-Netzwerk, temporär mit einem Quarantäne-Netzwerk zu verbinden. Dort werden Eigenschaften wie Windows Updates oder installierte Virenscanner und gültige Signaturen geprüft und im Anschluss der Zugriff auf das Produktiv-Netz gewährt. Da es sich bei unseren W-LAN-Clients nicht ausschließlich um Windows-Clients handelt, verwenden wir die NAP-Funktion nicht und gewähren somit nach erfolgreicher Authentifizierung dem Client <span style="color: #003366;">Vollzugriff</span>:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-netzwerkrichtlinie6.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1619" title="Netzwerkrichtlinie im NPS: NAP Erzwingung" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-netzwerkrichtlinie6-300x190.png" width="300" height="190" /></a></p>
<p>Damit ist die Grundkonfiguration des <span style="color: #003366;">Netzwerkrichtlinienserver (NPS)</span> unter <span style="color: #003366;">Windows Server 2012</span> abgeschlossen. Die konfigurierten Clients sollten somit in der Lage sein, sich bereits erfolgreich zu Authentifizieren und so eine Verbindung mit dem W-LAN herzustellen.</p>
<h4>Konfiguration der Clientgeräte</h4>
<p>Auch an dieser Stelle hat sich an der Konfiguration der W-LAN-Clients nichts geändert &#8211; unter Windows 7 besitzt die Beschreibung meines <a title="W-LAN mit IEEE 802.1X und RADIUS in einer Windows Server-Umgebung sicher umsetzen" href="http://bent-blog.de/w-lan-mit-ieee-802-1x-und-radius-in-einer-windows-server-umgebung-sicher-umsetzen/">älteren Artikels</a> Gültigkeit. Auch die Liste der erfolgreich getesteten Geräte hat sich kaum geändert:</p>
<ul>
<li>Smartphones (Android 2.2 bis 4.2.1)</li>
<li>Apple iPhone</li>
<li>Apple iPad</li>
<li>Windows XP (ab Service Pack 2)</li>
<li>Windows 7</li>
<li>Windows 7 Phone</li>
</ul>
<p>Die Einstellung ist &#8211; gerade bei den mobilen Endgeräten &#8211; wie bspw. Smartphones denkbar einfach und schnell erledigt. Das zeigt exemplarisch die Einrichtung des neuen <span style="color: #003366;">W-LAN</span> an einem <strong><span style="color: #003366;">Android-Gerät</span></strong> aktueller Version. Bei der Suche nach Verbindungen wird hier der <span style="color: #003366;">Sicherungstyp</span> bereits als <strong><span style="color: #003366;">802.1x</span></strong> angezeigt:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/Screenshot_2013-02-15-08-18-20.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1620" title="Anzeige eines mit PEAP 802.1X gesicherten Netzwerkes" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/Screenshot_2013-02-15-08-18-20-270x300.png" width="270" height="300" /></a></p>
<p>Beim Öffnen der Einstellungen für diese Verbindung muss zunächst die <span style="color: #003366;">EAP-Methode</span> gewählt werden (<span style="color: #003366;">in unserem Fall <strong>PEAP</strong></span>):</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/Screenshot_2013-02-15-08-18-57.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1621" title="EAP-Methode PEAP" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/Screenshot_2013-02-15-08-18-57-172x300.png" width="172" height="300" /></a></p>
<p>Nun muss nur noch als <span style="color: #003366;">Phase 2-Authentifizierung <strong>MSCHAPv2</strong></span> ausgewählt werden:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/Screenshot_2013-02-15-08-19-13.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1622" title="Phase 2 Authentifizierung: MSCHAPv2" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/Screenshot_2013-02-15-08-19-13-168x300.png" width="168" height="300" /></a></p>
<p>Im Anschluss ist lediglich der <span style="color: #003366;">Anmeldename</span> in der Form <span style="color: #003366;">DOMÄNE\Anmeldename</span> oder <span style="color: #003366;">Anmeldename@FQDN</span> und das zugehörige <span style="color: #003366;">Passwort</span> zu hinterlegen. Die anonyme Identität kann frei bleiben:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/Screenshot_2013-02-15-08-21-15.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1623" title="Anmeldename und Kennwort" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/Screenshot_2013-02-15-08-21-15-257x300.png" width="257" height="300" /></a></p>
<p>Mit einem Druck auf <span style="color: #003366;"><em>Verbinden</em></span> wir danach eine Verbindung mit dem W-LAN hergestellt. Einen eventuellen Misserfolg bzw. die erfolgreiche Authentifizierung findet man im <span style="color: #003366;">Sicherheit-Ereignisprotokoll</span> des <span style="color: #003366;">Netzwerkrichtlinienservers</span>.</p>
<h4>Protokollierung der Verbindungen</h4>
<p>Wie bereits erwähnt, dokumentiert der<span style="color: #003366;"> Netzwerkrichtlinienserver</span> alle abgelehnten und erfolgreichen Verbindungsversuche (sofern aktiviert)  im <span style="color: #003366;">Ereignisprotokoll <strong>Sicherheit</strong></span>. Bei einer erfolgreichen Verbindung finden sich pro Benutzer 2 Meldungen mit den <span style="color: #003366;">Event-IDs <strong>6272</strong> und <strong>6278</strong></span> der <span style="color: #003366;">Aufgabenkategorie Netzwerkrichtlinienserver</span>:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/security-log-nps1.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1624" title="Erfolgreiche Anmeldung im Sicherheit-Ereignisprotokoll" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/security-log-nps1-300x195.png" width="300" height="195" /></a></p>
<p>Zusätzlich bietet der <span style="color: #003366;">NPS</span> aber &#8211; auch wie bisher der <span style="color: #003366;">ISA</span> unter <span style="color: #003366;">Windows Server 2003</span> &#8211; die Möglichkeit der detaillierten Protokollierung der <strong><span style="color: #003366;">Kontoführung</span></strong>. Dabei lassen sich sowohl <span style="color: #003366;"><strong>Textdateien</strong> </span>(XML) als auch eine <strong><span style="color: #003366;">SQL Server Datenbank</span></strong> für die Protokollierung nutzen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-accounting.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1625" title="Kontoführung im NPS" alt="" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/02/nps-accounting-300x185.png" width="300" height="185" /></a></p>
<p>Für die Beschreibung der <span style="color: #003366;">XML-Daten</span> und die <span style="color: #003366;">benötigten Datenbankfelder</span> bei SQL Server-Nutzung empfehle ich folgenden <a href="http://technet.microsoft.com/en-us/library/dd197595(WS.10).aspx" target="_blank">Microsoft Technet Artikel</a>.</p>
<p>Weitere Informationen zum <span style="color: #003366;">NPS</span> und <span style="color: #003366;">802.1X</span> findet man bei <a href="http://technet.microsoft.com/de-DE/library/cc731853.aspx" target="_blank">Microsoft Technet</a>.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wenn auch nicht mehr völlig neu, so soll die Aktualisierung des behandelten Themas in Bezug auf die genutzten aktuellen Windows Produkte eine Hilfestellung für Dritte als auch als Gedankenstütze für mich dienen. Ich hoffe, der Beitrag zeigt dennoch, mit welchem relativ geringen Aufwand die Umsetzung einer mit <span style="color: #003366;">PEAP 802.1x</span> gesicherten W-LAN-Authentifizierung unter <span style="color: #003366;">Windows Server 2012</span> möglich ist. Wie bei allen meinen Beiträgen gilt: Bei Tipps, Vorschlägen sowie Fragen oder Kritiken hinterlasst bitte einen Kommentar.</p>
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		<title>Fehlermeldungen die die Welt nicht braucht</title>
		<link>http://bent-blog.de/fehlermeldungen-die-die-welt-nicht-braucht/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 07:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bent Schrader</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppenrichtlinien]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern aktualisierte ich eine kleinere Anzahl von Gruppenrichtlinien eines Kunden, um einige neue MSI-Pakete über die Richtlinien der Softwareverteilung auf die Client-Computer zu verteilen. Dabei nutzte ich die Funktion für zugewiesene Anwendungen, das die neuen Pakete die bereits vorhandenen Pakete ersetzen und somit automatisch aktualisieren. Wenig später erhielt ich &#8211; über die eingerichtete Weiterleitung von Warnungen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern aktualisierte ich eine kleinere Anzahl von <span style="color: #003366;">Gruppenrichtlinien</span> eines Kunden, um einige neue <span style="color: #003366;">MSI-Pakete</span> über die Richtlinien der Softwareverteilung auf die Client-Computer zu verteilen. Dabei nutzte ich die Funktion für zugewiesene Anwendungen, das die neuen Pakete die bereits vorhandenen Pakete ersetzen und somit automatisch aktualisieren.</p>
<p>Wenig später erhielt ich &#8211; über die eingerichtete Weiterleitung von <span style="color: #003366;">Warnungen</span> und<span style="color: #003366;"> Fehlermeldungen</span> - die folgende Meldung via E-Mail von dem Domänencontroller, auf dem ich die Gruppenrichtlinien aktualisiert hatte:</p>
<span class="attention">Beim Lesen der MSI-Datei \\Server\Pfad\Neues-Paket.msi ist ein unerwarteter Fehler aufgetreten. Der Fehler ist nicht schwerwiegend genug, um den Vorgang abzubrechen. Folgender Fehler ist aufgetreten: Der Vorgang wurde erfolgreich beendet. </span>
<p>Die Meldung vom <em>Typ</em> <strong><span style="color: #003366;">Warnung</span></strong> aus der <em>Quelle</em> <strong><span style="color: #003366;">Software Installation</span></strong> mit der <em>Event-ID</em> <strong><span style="color: #003366;">119</span></strong> wird im <strong><span style="color: #003366;">Anwendungsereignisprotokoll</span> </strong>gespeichert &#8211; natürlich separat für jedes einzelne MSI-Paket.  Wie ich finde, eine zur Karnevalszeit passende Meldung aus der Serie <span style="color: #333399;"><em>Fehlermeldungen, die die Welt nicht braucht</em></span>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Reboot von Hyper-V VMs führt zur Systemwiederherstellung</title>
		<link>http://bent-blog.de/reboot-von-hyper-v-vms-fuhrt-zur-systemwiederherstellung/</link>
		<comments>http://bent-blog.de/reboot-von-hyper-v-vms-fuhrt-zur-systemwiederherstellung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 10:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bent Schrader</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[R2]]></category>
		<category><![CDATA[Virtualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[HyperV]]></category>
		<category><![CDATA[Reboot]]></category>
		<category><![CDATA[Recovery]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch im vergangenen Jahr stellten wir auf unseren Kundensystemen ein extrem merkwürdiges Verhalten fest. Nach den letzten Aktualisierungen durch Windows Updates booten einige der Windows Server 2008 R2 VMs in die Systemwiederherstellung (Recovery Modus). Bisher betrifft das nach unseren Erfahrungen lediglich Maschinen mit Windows Server 2008 R2, die auf einem Microsoft Hyper-V Cluster betrieben werden &#8211; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Noch im vergangenen Jahr stellten wir auf unseren Kundensystemen ein extrem merkwürdiges Verhalten fest. Nach den letzten Aktualisierungen durch <span style="color: #003366;" data-mce-mark="1">Windows Updates</span> booten einige der <span style="color: #003366;" data-mce-mark="1">Windows Server 2008 R2 VMs</span> in die <strong><span style="color: #003366;" data-mce-mark="1">Systemwiederherstellung</span></strong> (Recovery Modus). Bisher betrifft das nach unseren Erfahrungen lediglich Maschinen mit Windows Server 2008 R2, die auf einem <span style="color: #003366;" data-mce-mark="1">Microsoft Hyper-V Cluster</span> betrieben werden &#8211; sowohl die Host-Systeme (ebenfalls 2008 R2 Datacenter) als auch die virtuellen Maschinen sind vollständig mit Windows Updates versorgt.</p>
<p><span id="more-1595"></span></p>
<h3>Problem</h3>
<p>Da wir &#8211; bedingt durch verschiedene Notwendigkeiten der Systempflege &#8211; auf vielen Systemen <span style="color: #003366;" data-mce-mark="1">automatische Reboots</span> konfigurieren, starten die meisten der Server in unterschiedlichen Rhythmen während der Nacht neu. Typischerweise nutzen wir dafür die <strong><span style="color: #003366;" data-mce-mark="1">Aufgabenplanung</span></strong> und das seit <span style="color: #003366;" data-mce-mark="1">Windows Server 2003</span> integrierte Systemprogramm <span style="color: #003366;" data-mce-mark="1"><strong>shutdown.exe</strong></span>.</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/01/Shutdown-Aufgabe.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1596" alt="Aufgabenplanung: Neustart des Servers" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/01/Shutdown-Aufgabe-300x81.png" width="300" height="81" /></a></p>
<p>Als Parameter für den Aufruf von<strong><span style="color: #003366;" data-mce-mark="1"> shutdown</span></strong> verwenden wir typischerweise</p>
<blockquote><p>%SystemRoot%\System32\shutdown.exe -r -f -t 0</p></blockquote>
<p>welche für einen <em><span style="color: #003366;">sofortigen, forcierten Reboot</span></em> erwirken. Bisher funktionierte diese Lösung reibungsfrei &#8211; erst seit einigen Tagen beobachteten wir bei einigen der <strong><span style="color: #003366;">virtualisierten Maschinen</span></strong>, dass diese beim Neustart die <strong><span style="color: #003366;">Systemwiederherstellung</span></strong> starteten.</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/01/Recovery-Modus.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1597" alt="Neustart in die Systemwiederherstellung" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2013/01/Recovery-Modus-300x224.png" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Dies ist extrem ärgerlich, da so sämtliche Funktionen des Servers natürlich nicht zur Verfügung stehen. Bricht man den Dialog über die <strong><span style="color: #003366;">verbundene Konsole</span></strong> ab, so startet das System <span style="color: #003366;">das Betriebssystem</span> im Anschluss anstandslos neu.</p>
<h3>Lösung</h3>
<p>Da wir die Ursache für dieses Verhalten konnten wir bisher noch nicht finden, allerdings lässt sich selbiges mit einer <span style="color: #003366;">Konfigurationsänderung</span> (Workaround) des <strong><span style="color: #003366;">Windows-Start-Managers</span></strong> umgehen. Über den Kommandozeilenbefehl</p>
<blockquote><p>bcdedit /set {default} bootstatuspolicy ignoreallfailures</p></blockquote>
<p>wird die Neustart-Policy für den <span style="color: #003366;">Standard-Boot-Eintrag</span> auf <span style="color: #003366;"><strong>IgnoreAllFailures</strong></span> gesetzt. Mit dem Befehl <strong><span style="color: #003366;">bcdedit</span></strong> kann man im Anschluss die geänderte Einstellung kontrollieren:</p>
<pre>Windows-Startladeprogramm
-------------------------
Bezeichner {current}
device partition=C:
path \Windows\system32\winload.exe
description Windows Server 2008 R2
locale de-DE
inherit {bootloadersettings}
recoverysequence {fabb4230-3ae7-11e2-a422-c35845ecfe8e}
recoveryenabled Yes
osdevice partition=C:
systemroot \Windows
resumeobject {fabb422e-3ae7-11e2-a422-c35845ecfe8e}
nx OptOut
<span style="color: #3366ff;">bootstatuspolicy IgnoreAllFailures</span></pre>
<p>Nach dieser Einstellung trat das beschriebene Verhalten bei keiner der betroffenen virtuellen Maschinen mehr auf.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das hier dokumentierte Verhalten lässt sich bisher nicht erklären &#8211; Fehler an den virtuellen Maschinen konnten wir bisher ausschließen. Ob die Ursache bei neuen <span style="color: #003366;">Windows Updates</span> zu suchen ist, lässt sich leider nur vermuten. Wer hier Näheres weis, den bitte ich um einen kurzen Kommentar. Wie bei allen meinen Beiträgen gilt: Bei Tipps, Vorschlägen sowie Fragen oder Kritiken hinterlasst bitte einen Kommentar.</p>
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		<title>Kostenfreies eBook von Microsoft zu Windows 8</title>
		<link>http://bent-blog.de/kostenfreies-ebook-von-microsoft-zu-windows-8/</link>
		<comments>http://bent-blog.de/kostenfreies-ebook-von-microsoft-zu-windows-8/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 09:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bent Schrader</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[eBook]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der folgende Hinweis kam heute Morgen via E-Mail. Für alle interessierten Administratoren und IT-Professionals hier der Download-Link für das Buch Introducing Windows 8, Overview for IT Professionals. Viel Spaß beim Lesen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der folgende Hinweis kam heute Morgen via E-Mail. Für alle interessierten Administratoren und IT-Professionals hier der <a href="http://blogs.msdn.com/b/microsoft_press/archive/2012/11/13/free-ebook-introducing-windows-8-an-overview-for-it-professionals-final-edition.aspx?loc=zatf_zTS3&amp;prod=zWin8&amp;tech=zOTtech&amp;prog=zPress&amp;type=zOTtype&amp;media=zBK" target="_blank">Download-Link</a> für das Buch <strong><span style="color: #003366;">Introducing Windows 8, Overview for IT Professionals</span></strong>. Viel Spaß beim Lesen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Remote Desktop Server: Zwischenablage funktioniert nicht</title>
		<link>http://bent-blog.de/remote-desktop-server-zwischenablage-funktioniert-nicht/</link>
		<comments>http://bent-blog.de/remote-desktop-server-zwischenablage-funktioniert-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2012 08:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bent Schrader</dc:creator>
				<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[R2]]></category>
		<category><![CDATA[Terminalserver]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenablage]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einem unserer Kunden habe ich kürzlich einen weiteren Remote Desktop Server (früher Terminalserver) zu einer bestehenden Farm hinzugefügt um die Verteilung der Benutzer zu optimieren. Da die Umgebung vollständig virtualisiert wurde, Benutzer-Profile Server-gespeichert sind und eine Programm-Liste existierte, war die Installation praktisch ein Kinderspiel, da selbige sehr schnell abgeschlossen war. Doch nach dem alle [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem unserer Kunden habe ich kürzlich einen weiteren <span style="color: #003366;">Remote Desktop Server (früher Terminalserver)</span> zu einer bestehenden Farm hinzugefügt um die Verteilung der Benutzer zu optimieren. Da die Umgebung vollständig virtualisiert wurde, Benutzer-Profile Server-gespeichert sind und eine Programm-Liste existierte, war die Installation praktisch ein Kinderspiel, da selbige sehr schnell abgeschlossen war. Doch nach dem alle Konfigurationsarbeiten abgeschlossen waren, berichtete der Kunde von einem merkwürdigen Verhalten.</p>
<p><span id="more-1583"></span></p>
<h3>Problem</h3>
<p>Von den drei virtuellen <span style="color: #003366;"><strong>Remote Desktop Servern</strong> (Windows Server 2008 R2)</span>, die in einer <span style="color: #003366;">Farm</span> betrieben werden, funktionierte auf dem zuletzt installierten Server die <span style="color: #003366;">Zwischenablage</span> nicht. Obwohl alle <span style="color: #003366;">Remotedesktop-Server</span> via zentraler <span style="color: #003366;">Gruppenrichtlinie</span> konfiguriert wurden, zeigte ein Test, dass auf dem neu eingerichteten Server die Copy &amp; Paste Funktion der Zwischenablage augenscheinlich nicht funktionierte.</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2012/10/gpo-rdb-devices.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1584" title="GPO: Umleitung der Zwischenablage" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2012/10/gpo-rdb-devices-300x158.png" alt="" width="300" height="158" /></a></p>
<p>Durch die Deaktivierung der Einstellung <strong><span style="color: #003366;">&#8220;Zwischenablageumleitung nicht zulassen&#8221;</span></strong> im <span style="color: #003366;">Computer-abhängigen Teil</span> der Gruppenrichtlinie im Pfad <em><span style="color: #003366;">Richtlinien/Administrative Vorlagen/Windows-Komponenten/Remotedesktopdienste/Remotedesktopsitzungs-Host/Geräte- und Ressourcenumleitung</span></em> wird die Zwischenablageumleitung immer zugelassen. Die Kontrolle in der <strong><span style="color: #003366;">Konfiguration des Remotedesktop-Sitzungshosts</span></strong> zeigte auf allen Terminalservern das gleiche Bild: Die Umleitung der Zwischenablage war zugelassen:</p>
<p><a href="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2012/10/rdp-tcp-clientsettings.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1585" title="RDP Clientenstellungen" src="http://bent-blog.de/wp-content/uploads/2012/10/rdp-tcp-clientsettings-300x275.png" alt="" width="300" height="275" /></a></p>
<p>Trotzdem funktionierte das Kopieren und Einfügen von Objekten über die Zwischenablage vom Client zum Server nach wie vor nicht.</p>
<h3>Ursache und Lösung</h3>
<p>Bei meiner Suche nach der Ursache verglich ich unterschiedliche Bereich der Remotedesktop-Server miteinander. Dabei fiel mir im <a title="Process Explorer in neuer Version 15" href="http://bent-blog.de/process-explorer-in-neuer-version-15/">ProcessExplorer</a> <span style="color: #003366;">von Sysinternals</span> auf, dass auf den funktionierenden Systemen für jede Benutzersitzung der <span style="color: #003366;">Prozess <strong>rdpclip.exe</strong></span> gestartet war. Auf dem fehlerhaften System fehlte dieser Prozess aber gänzlich.</p>
<p>Deshalb untersuchte ich die <strong><span style="color: #003366;">Registry</span></strong> aller System und verglich die Einträge auf der Suche nach unterschiedlichen Einstellungen für <strong><span style="color: #003366;">rdpclip.exe</span></strong>. Relativ schnell fand ich schließlich die entsprechende Stelle &#8211; im Pfad</p>
<blockquote><p>HKLM\System\CurrentControlSet\Control\Terminal Server\Wds\rdpwd</p></blockquote>
<p>fehlte der folgende Eintrag vom Typ <span style="color: #003366;">REG_SZ</span>:</p>
<blockquote><p>&#8220;StartupPrograms&#8221;=&#8221;rdpclip&#8221;</p></blockquote>
<p>Nachdem ich den fehlenden Eintrag ergänzt hatte, wurde für alle neuen Benutzersitzungen der <span style="color: #003366;">Prozess rdpclip.exe</span> wieder gestartet &#8211; die Umleitung der Zwischenablage funktionierte problemlos.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wie so oft, gilt bei der Suche und Fehlerbehebung von IT-Problemen: kleine Ursache, große Wirkung. Warum der Eintrag auf dem betroffenen Server nicht mehr existierte, kann ich (mir) leider nicht erklären &#8211; ich erinnerte mich, auf allen Servern mit dem <span style="color: #003366;"><strong>Sysinternals Tool</strong> <a href="http://technet.microsoft.com/de-de/sysinternals/bb963902.aspx" target="_blank">Autoruns</a></span> überflüssige Starteinträge bereinigt zu haben &#8211; eine wiederholte Kontrolle zeigte mir aber, dass hier der Start von <span style="color: #003366;">rdpclip</span> nirgends auftaucht und somit auch <em>nicht</em> möglicherweise unbewusst gelöscht wurde. Wie bei allen meinen Beiträgen gilt: Bei Tipps, Vorschlägen sowie Fragen oder Kritiken hinterlasst bitte einen Kommentar.</p>
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