Bents Blog

 

Ein IT Blog mit Themen aus dem Windows Server Umfeld.

Autoren-Archiv von +Bent Schrader

Ablage der temporären Dateien für Windows konfigurieren – Best Practice

Gerade habe ich einem Kunden detailliert erklärt, warum es – aus meiner Sicht – Sinn macht, die originale Konfiguration für die Ablage der temporären Dateien auf einem Windows-System zu ändern – warum also nicht gleich einen kleinen Beitrag dazu schreiben. Da sowohl das Betriebssystem als auch fast jedes Programm temporäre Dateien (zur Laufzeit) erzeugen, diese aber in den seltensten Fällen auch wieder entfernen, belegen selbige nach einiger Zeit eine Menge Speicherplatz – und das an verschiedenen Stellen.

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Windows Server FAQ – effektive Konfiguration und Partitionierung von Datenträgern

Mein heutiger Beitrag soll sich als eine Art „Best Practices„-Artikel verstehen und ist dem Thema der Konfiguration von Volumes und deren Partitionierung gewidmet. Dabei fließen meine Erfahrungen aus der Konfiguration unterschiedlichster Systeme ein. Diese stellen ganz sicher nicht das absolute Non-Plus-Ultra (gibt es das überhaupt?) dar, sollen aber als Hilfestellung und zum besseren Verständnis des Lesers dienen. Obwohl ich versuche, dass Thema von Seiten der Hardware so allgemein wie nur möglich zu beleuchten, beschränke ich mich bei den Betriebssystemen auf die Serverversionen 2003, 2008 und 2008 R2.

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Systemdatenträger voll durch große Druckaufträge

Vergangene Woche führte ich einige Wartungsarbeiten (Update einer neuen Softwareversion) auf einem Kundensystem durch. Der Server ist ein Windows Server 2003 R2 und spielt neben der Fileserver-Rolle auch Druckserver. Während der Arbeit fiel mir eine extrem verzögerte Reaktionszeit des Systems auf, den ich via RDP fernsteuerte. Die Ursache war schnell gefunden: auf dem Systemvolume waren noch 36 KByte freier Speicher – der Server war also fleißig am „Auslagern“. Doch wie findet man auf einem betreffenden Datenträger schnell den verantwortlichen Übeltäter? Meine Empfehlung lautet TreeSize free von JAM Software. Das Programm erstellt während der Installation einen Eintrag im Kontextmenü des Explorers, so dass man beim Rechtsklick auf ein Laufwerk oder Ordner, Treesize direkt starten kann.

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Probleme mit Outlook 2007 nach wichtigem Update (KB2412171)

Update vom 12.01.2011: Eine neue Revision des Updates ist verfügbar – siehe unten.

Gerade kam ein freundlicher Arbeitskollege auf mich zu und informierte mich über das folgende, Problem-behaftete Windows Update für Microsoft Office Outlook 2007: KB2412171 (Veröffentlichungsdatum 16.12.2010). Obwohl es eigentlich für mehr Stabilität und höhere Performance von Outlook sorgen sollte, verursacht es die verschiedensten, teilweise heftigen Probleme:

  • keine (Auto-)Archivierungsfunktionen mehr verfügbar
  • extrem langsames Verhalten beim Wechsel auf andere Ordner
  • Benutzer mit Secure Password Authentication (SPA) können Probleme bei der Verbindung haben
  • Exchange-Benutzer die sich via Outlook Anywhere mit NTLM Authentifizierung anmelden, werden auf Basic Authentication zurückgesetzt und zur Passwort-Eingabe aufgefordert
  • IMAP Konten, die sich über SSL verbinden, können Fehler beim Senden und Empfangen von Daten erhalten

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Hewlett Packard ILO Version 3 – Änderungen der Ports für die Remote Console

Wer schon mit der ProLiant Server Serie von Hewlett Packard (HP) gearbeitet hat, der kennt bzw. nutzt auch deren integrierte Management-Lösung Insight Lights-Out (ILO) – praktisch gesehen ein Rechner im Rechner. Vor etwa 10 bis 15 Jahren wurde das ILO-Board noch optional als zusätzliche Einsteck-Karte für PCI angeboten und verkauft, seit der Generation 3 der ProLiant Server ist das ILO auf dem Mainboard integriert. Das ILO besitzt einen eigenen, separaten Netzwerkport, über den die Steuerung des Servers aus der Ferne erfolgen kann. Die Konfiguration des ILO kann sowohl während des Bootvorganges des Servers selbst (via F8), nach der Treiberinstallation (HP Management Software) vom Betriebssystem aus (HP Lights-Out Online Configuration Utility) oder direkt (sofern ein DHCP Server im Netz vorhanden ist) über einen Browser (HTTPS) aufgerufen werden.

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