Bents Blog

 

Ein IT Blog mit Themen aus dem Windows Server Umfeld.

Admin-Kennwort ganz einfach zurücksetzen

Dieser Artikel stammt ursprünglich von Ralfs Blog und hat mich heute morgen mehr als überrascht. Ein Paradebeispiel dafür, dass der physische Zugriff auf Server-Systeme bei der Planung eines Sicherheitskonzeptes keinesfalls vernachlässigt werden sollte:

Es gibt sicher viele Wege, ein vergessenes Kennwort zurückzusetzen, aber diese hier ist glaube ich die einfachste und funktioniert auch an Domänencontrollern mit dem Domänen-Administrator-Konto. Ein bisschen erschrocken war ich schon, aber zumindest wird jetzt hoffentlich auch noch dem letzten klar, dass physischer Zugriff zu einem Server absolut keine gute Idee ist…

  • Man nehme eine original Windows Server DVD (getestet mit Server 2008 und 2008 R2) und boote davon.
  • Sprache auswählen und weiter.
  • “Repair your Computer”
  • aktuelle Instanz auswählen und weiter
  • als Recovery Option den Punkt “Command Prompt” auswählen
  • am Command Prompt wechseln nach c:\Windows\system32

Jetzt kommt die Magie:

  • Die Datei utilman.exe (das ist die Eingabehilfe) umbenennen
    (move Utilman.exe Utilman.exe.bak)
  • eine Kopie der cmd.exe erstellen als utilman.exe
    (copy cmd.exe Utilman.exe)

Das war es auch schon. Fast unglaublich, oder? Jetzt nur noch DVD raus und Rebooten. Nach dem normalen Start bei der Login-Aufforderung reicht jetzt ein “Windows-u”, und schon öffnet sich statt der Eingabehilfe ein CMD-Fenster. Was jetzt kommt, dürfte klar sein:

net user administrator N_eues!PW123

Und schon kann man sich als Administrator mit dem gerade gesetzten Passwort anmelden. Nicht vergessen, später die alte utilman.exe wieder zurückzukopieren, wir wollen doch nicht, dass jemand den Rechner hackt, oder?

Und wer jetzt schimpft, wie man so eine Lücke lassen kann, der sei erinnert an den Eingangssatz: Physischer Zugang zum Server ist die Wurzel allen Übels!

STOP 0x00000101 Fehler (CLOCK_WATCHDOG_TIMEOUT) auf Windows Server 2008

Es gibt Tage, an denen verstehe ich gewisse Abläufe nicht mehr. Mag sein, dass die Systeme immer komplexer und umfangreicher werden (Virtualisierung, Konfigurationen und die Fülle an Anwendungen), allerdings gibt es eben Situationen bei denen ich, abgesehen von einem Schulterzucken, keine Idee für eine Lösung habe. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – will ich das Problem kurz beschreiben, vielleicht gibt es ja einen Leser, der bereits an gleicher Stelle „vorbeigekommen“ ist und eine Lösung parat hat.

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Ablage der temporären Dateien für Windows konfigurieren – Best Practice

Gerade habe ich einem Kunden detailliert erklärt, warum es – aus meiner Sicht – Sinn macht, die originale Konfiguration für die Ablage der temporären Dateien auf einem Windows-System zu ändern – warum also nicht gleich einen kleinen Beitrag dazu schreiben. Da sowohl das Betriebssystem als auch fast jedes Programm temporäre Dateien (zur Laufzeit) erzeugen, diese aber in den seltensten Fällen auch wieder entfernen, belegen selbige nach einiger Zeit eine Menge Speicherplatz – und das an verschiedenen Stellen.

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Windows Server FAQ – effektive Konfiguration und Partitionierung von Datenträgern

Mein heutiger Beitrag soll sich als eine Art „Best Practices„-Artikel verstehen und ist dem Thema der Konfiguration von Volumes und deren Partitionierung gewidmet. Dabei fließen meine Erfahrungen aus der Konfiguration unterschiedlichster Systeme ein. Diese stellen ganz sicher nicht das absolute Non-Plus-Ultra (gibt es das überhaupt?) dar, sollen aber als Hilfestellung und zum besseren Verständnis des Lesers dienen. Obwohl ich versuche, dass Thema von Seiten der Hardware so allgemein wie nur möglich zu beleuchten, beschränke ich mich bei den Betriebssystemen auf die Serverversionen 2003, 2008 und 2008 R2.

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Systemdatenträger voll durch große Druckaufträge

Vergangene Woche führte ich einige Wartungsarbeiten (Update einer neuen Softwareversion) auf einem Kundensystem durch. Der Server ist ein Windows Server 2003 R2 und spielt neben der Fileserver-Rolle auch Druckserver. Während der Arbeit fiel mir eine extrem verzögerte Reaktionszeit des Systems auf, den ich via RDP fernsteuerte. Die Ursache war schnell gefunden: auf dem Systemvolume waren noch 36 KByte freier Speicher – der Server war also fleißig am „Auslagern“. Doch wie findet man auf einem betreffenden Datenträger schnell den verantwortlichen Übeltäter? Meine Empfehlung lautet TreeSize free von JAM Software. Das Programm erstellt während der Installation einen Eintrag im Kontextmenü des Explorers, so dass man beim Rechtsklick auf ein Laufwerk oder Ordner, Treesize direkt starten kann.

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